• Christian Vancea

Digitalisierung von Klein- und Mittelunternehmen (KMUs)

Die Zeit schreitet fort und so auch, wie Unternehmen und der Markt funktionieren. Man sieht, wie sich gerade alles verändert, wie die Welt den Kugelschreiber und das Papier gegen ein Tablet austauscht, wie Prozesse immer digitaler werden und auch Käufer immer mehr digital kaufen und digitale Produkte verlangen. Für viele kleine und mittlere Unternehmen ist das ein Problem, da sie sich nicht rechtzeitig digitalisiert haben und jetzt auf einmal feststellen, dass das ihnen fehlt. Doch es ist nicht zu spät! In diesem Artikel wird dir ein Denkanschub gegeben, wie es möglich ist dein Unternehmen voranzubringen und auf die digitale Zeit umzustellen.


Was ist die Digitalisierung?

Zuerst einmal klären wir, was die Digitalisierung eigentlich bedeutet. Im Prinzip ist es einfach das Umwandeln von analogen Informationen zu digitalen Formen, was auch bedeutet Prozesse digitaler ablaufen zu lassen und generell auf mehr digitale Netzwerke und Verkaufsstrategien umzustellen.


Wo stehen wir als Unternehmen?

Bevor man wirklich anfangen kann ein KMU zu verändern, solltest du dir die Frage stellen, wo du mit deinem Unternehmen im Moment stehst. Dafür sollte man sich ein Reifegradmodell anschauen und sich andererseits einige Fragen stellen.


Das Reifegradmodell besteht aus drei Kriterien, welche feststellen wie fit dein Unternehmen digitalisierungstechnisch schon ist. Das erste Kriterium ist die potenzielle Bedrohung im Marktumfeld, hier schaust du, ob du von Mitbewerbern aufgrund von fehlender Digitalisierung deinerseits bedroht wirst. Als nächstes geht es um den Status-Quo von Geschäftsmodellen und Prozessen, sind diese schon digitalisiert oder nicht? Als letztes Kriterium kommt die IT-Flexibilität oder auch die IT- Security ins Spiel, wieweit bist du dort schon?


Weiters solltest du dich noch diese weiteren Fragen stellen:

  • Inwiefern ist die Digitalisierung ein schon integrierter Bestandteil meines Unternehmens?

  • Welche Bereiche sollte man noch verändern?

  • Bist du der Digitalisierung in deiner Branche hinterher oder voraus?

  • Inwieweit stellst du sicher, dass Innovationen im Unternehmen erkannt und genutzt werden, inwieweit macht das die Unternehmensstruktur möglich?

  • Wie schnell kannst du auf die Veränderung des Marktes im Moment reagieren?

  • Besitzt dein Unternehmen digitale Möglichkeiten und sammelt es in sozialen Netzwerken und Medien Bewertungen?

  • Besitzt dein Unternehmen momentan schon digitale Produkte oder Dienstleistungen und können diese auch digital erworben beziehungsweise zur Verfügung gestellt werden?

  • Bestehen in deinem Unternehmen schon digitale Prozesse und können andere Prozesse einfach auf „Digital“ umgestellt werden und gibt es dafür feste Regelungen innerhalb des Unternehmens?

  • Haben Mitarbeiter im Unternehmen Zugriff auf die digitale Welt und achten sie auf die Datenschutz-Grundverordnungen?

  • Wie viele deiner momentanen Projekte könnten digitalisiert werden?

  • Für diese Fragen und die Anwendung des Modells solltest du dir Zeit nehmen und das Ganze bestenfalls visualisieren, um dir den Stand des Unternehmens wirklich klarzumachen.


Was will ich durch die Digitalisierung erreichen?

Ziel der Digitalisierung des Unternehmens sollte es natürlich sein, durch neue digitale Prozesse und eventuell auch den Aufbau von Social Media Konten, neue Kunden zu gewinnen und marktfähig zu bleiben. Wenn ein Unternehmen es geschafft hat sich erfolgreich zu digitalisieren, kommt es zur Vereinfachung von Prozessen, zur Verbesserung von bestehenden Produkten und des Kundenservices wie auch die Nutzung neuer Möglichkeiten, wie zum Beispiel die von Kundendaten. Des weiteren spart ein digitalisiertes Unternehmen durch effektives und kostengünstiges Marketing Geld. Alle diese Vorteile die die Umstellung auf die Digitalisierung von KMUs mit sich bringen, führen im Endeffekt zu mehr Gewinn eines Unternehmens. Trotz des Anreizes mehr Gewinn zu machen, sollte das Ziel aber eigentlich sein durch die Digitalisierung des Unternehmens ein besseres Umfeld im Unternehmen zu schaffen, das neue Denkweisen und experimentelles Handeln zulässt und fördert. Denn das wird dazu führen, dass Mitarbeiter freier sind und sich leichter in den Prozess der Neuorientierung einbringen können und somit auch die Möglichkeit haben Innovationen zu schaffen.


Wie schafft man es ein kleines oder mittleres Unternehmen zu digitalisieren?


Um ein kleines oder mittleres Unternehmen nachhaltig zu digitalisieren sollte man sich darüber klar werden, dass auch Rom nicht an einem Tag gebaut wurde. Und so wie mit Rom sieht es auch mit der Digitalisierung eines Unternehmens aus. Zuallererst solltest du also planen, klein zu beginnen, um erst einmal in Gang zu kommen und zu starten. Außerdem ist es wichtig Mitarbeitern und anderen Beteiligten zu erlauben, im experimentellen Prozess Fehler, beispielsweise bei der digitalen Produktentwicklung, zu machen. So fördert man die Kreativität und macht Beteiligte frei von der Angst Erwartungen zu verfehlen. Außerdem ist es wichtig die Organisation, Kreativität, Dynamik und Agilität zu fördern und geschickte Methoden und Prozesse zur Anwendung zu bringen. Zudem muss jeder in den Prozess der Digitalisierung eines kleinen oder mittleren Unternehmens integriert werden, sowohl das Management, die Mitarbeiter oder Chefs, alle sollten gemeinsam an einem Strang ziehen. Um dies optimal zu ermöglichen sollten starre Strukturen im Unternehmen aufgelockert werden, um so auch Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben Ideen einzuwerfen. Des Weiteren ist es wichtig, daran zu glauben, dass man als Unternehmen technologische Innovationen entwickeln und auch ein Teil der Bewegung sein wird und nicht nur andere Wettbewerber von der Digitalisierung profitieren werden.

Außerdem soll man sich im Klaren sein und es auch den Mitarbeitern klar machen, dass ein Umstieg auf digitale Prozesse keine Massenarbeitslosigkeit innerhalb des Unternehmens bedeuten wird. Auch solltest du dir klar werden, dass eine Umstellung auf das „Digitale“ auch eine ständige Weiterentwicklung bedeutet und nicht mit einem Mal gemacht ist. Immer wieder werden sich neue Probleme oder Situationen ergeben, für die es gilt, innovative Lösungen zu finden. Auch musst du lernen schneller zu handeln, da in der digitalen Welt alles schneller abläuft, vor allem eine Kaufentscheidung des Kunden passiert in Sekundenschnelle, weshalb es weiterhin ratsam ist, die Kompetenzen Anforderungen von Mitarbeitern anzupassen. Mit der Digitalisierung wird außerdem lebensbegleitendes Lernen immer wichtiger, was auch für Beteiligte eine Weiterbildung in der Freizeit bedeuten kann. Wenn du nun etwas überfordert bist und nicht weißt, wo du anfangen sollst, probier doch zuallererst auf papierlose Büros umzustellen. Auch solltest du von vornerein eine externe Hilfe nicht ausschließen, sogenannte Digitalisierungsexperten können Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, schnell, unkompliziert und effektiv unter die Arme greifen.


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Fazit

Die Digitalisierung von KMUs ist heutzutage unumgänglich. Du solltest dich auf jeden Fall daran machen, dein Unternehmen zu digitalisieren, ob mit oder ohne externe Hilfe um sicherzustellen, dass dein Unternehmen auch weiterhin Konkurrenzfähig bleibt.


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