• Christian Vancea

Tutorials waren gestern - Masterclasses und Online Coachings helfen bei der Content Monetarisierung

Aktualisiert: Jan 28

Masterclasses und Online Coaching sind das neue Goldschürfen - und jeder möchte dabei sein und an dieser Art der Content Monetarisierung mitverdienen. Neben all dem Hype, den das Thema in den letzten Monaten erfahren hat, steht dahinter jedoch ein simples und uraltes Grundkonzept: der Handel mit deinen eigenen Skills und Talenten.


Wir haben uns genauer angeschaut, wie das ganze funktioniert und wie du die Methode auch dann nutzen kannst, wenn dein Content sich nicht auf den ersten Blick für eine solche Vermarktung eignet.



Masterclass: Video Tutorials auf Steroiden

Die Beliebtheit von Tutorials ist ungebrochen. 51 % aller Nutzen geben an, YouTube zu besuchen, um etwas dazuzulernen und Erklär-Videos haben eine dreimal so hohe Wahrscheinlichkeit, angesehen zu werden, wie schriftliche Anleitungen. Es war also zu erwarten, dass sich dieses extrem erfolgreiche Konzept weiterentwickelt und neue Ableger hervorbringt.


Eigentlich sind Masterclasses aber eine wesentlich ältere Idee - im akademischen Bereich ist es schon seit Jahrhunderten üblich, bei den Besten eines Fachs in eine solche, spezielle Art der Ausbildung zu gehen. Dabei handelt es sich jedoch in der Regel um jahrelange Kurse, für die man im Voraus höchste Qualifikationen nachweisen und oft schwierige Aufnahmeprüfungen bestehen muss.


Damit haben die Meisterklassen, die wir heute für einen mehr oder weniger fairen Betrag erwerben und dann in einigen Stunden durcharbeiten können, wenig zu tun. Sie zeichnen sich gegenüber den Bekannten Tutorial-Videos durch einen höheren thematischen Detailgrad und deutlich erweiterten Umfang aus, bleiben aber weit hinter dem zurück, was unter einer Masterclass in der “echten Welt” verstanden wird.


Ihr Preis hängt dabei häufig nicht von ihrer Qualität oder der tatsächlichen, andragogischen Effizienz, mit der ein Zuschauer etwas dazulernen kann, ab. Vielmehr ist es meist die Berühmtheit der unterrichtenden Person, die den Wert einer solchen Masterclass bestimmt. Kurz: Je bekannter der Name, desto teurer wird der Spaß. Gleichzeitig ist aber nicht gesagt, dass man von diesen Modulen besonders viel lernen kann - oft sind es die unbekannten Lehrer, bei denen man am meisten mitnimmt.


Hast du ein vermarktbares Talent und die passende Reichweite, um dein Wissen gewinnbringend zu verkaufen, profitierst du von deiner Masterclass dauerhaft. Denn dein Material hat kein Verfallsdatum und erzielt mit jedem Verkauf einen Gewinn für dich - egal ob heute, morgen oder in zehn Jahren. Ist die Arbeit (Planen, Aufnehmen, Editieren…) abgeschlossen, kannst du dich zurücklehnen und abkassieren.


Online Coachings: Live dabei

Ein zweiter Ansatz, den man ebenfalls als Weiterentwicklung oder verwandt mit Tutorials betrachten kann, sind online Coachings. Auch hier haben wir in den letzten Monaten einen extremen Hype erlebt, allerdings aus ganz anderen Gründen: durch die Covid-19-Pandemie verbrachten wir mehr Zeit als jemals zuvor in den eigenen vier Wänden und waren von vielen Aktivitäten und Kontakten abgeschnitten.


Dazu zählen auch unsere Hobbys und Tätigkeiten, für die wir üblicherweise einen Trainer, Coach oder sonstigen Unterstützer benötigen. Yoga, Workout, Ernährung, Therapie, Finanzen und vieles mehr profitieren von fachmännischer Unterstützung. Mit der Unmöglichkeit des persönlichen Kontakts entstand in atemberaubender Geschwindigkeit ein gigantischer Online Markt.


Klar, auch vorher gab es reichlich solcher Angebote; seit der pandemiebedingten Isolation sind hier jedoch sowohl Angebot als auch Nachfrage schier explodiert. Per Webcam wird millionenfach die korrekte Ausführung der Fitness-Übungen vorgemacht und korrigiert, das renditestärkste Investment in Kryptowährungen erklärt oder das eigene Fotografie-Portfolio analysiert und verbessert.


Coachings sind in der Regel - jedoch nicht zwingend - Sessions zwischen einem Coach und nur einem einzigen Schüler. Wie üblich, wenn man sich die volle Aufmerksamkeit eines Profis sichern will, muss man dafür deutlich tiefer in die Tasche greifen. Man profitiert jedoch von der vollständig personalisierten und abgestimmten Art des Trainings/Unterrichts und kann so oft schneller zum gewünschten Ergebnis kommen.


Als Lehrer kannst du hier höhere Preise verlangen, je bekannter du bist. Sprich: je mehr Follower, desto mehr kostet eine Unterrichtseinheit mit dir. Denn im Gegensatz zu einer Masterclass, die du lediglich einmal erstellen musst, ist deine Bezahlung als Coach einmalig pro Session. Du brauchst also eine konstante Anzahl von zahlenden Kunden, um dauerhaft Geld zu verdienen.


Wie du deinen Teil vom Kuchen abbekommst

Wenn du bis hierhin gelesen hast, ist dir mit hoher Wahrscheinlichkeit längst eingefallen, welches deiner Talente du vermarkten könntest. Kommt dir hingegen spontan nichts in den Sinn, dass du gegen Gebühr an andere weitergeben kannst, ist das noch kein Grund aufzugeben! Manchmal muss man lediglich ein wenig außerhalb der üblichen Normen denken, um auf die zündende Idee zu kommen.


Hast du etwa eine halbwegs beeindruckende Gefolgschaft auf Instagram, YouTube, TikTok oder sonst wo aufgebaut, bist du für eine Tätigkeit als Social Media Coach prädestiniert. Du siehst dich eher als Fashion Influencer und deine Follower scharen sich um dich, weil sie heiß auf die neuesten Trends sind? Warum nicht als Fashion Berater aktiv werden und im Kampf gegen schlechten Stil an vorderster Front mitwirken?


Auch beim Kochen und der Beauty und Wellness Beratung gibt es stets Bedarf. Deine witzigen Videos haben Millionen von Views oder du bastelst die knusprigsten Beats weit und breit? Erkläre anderen, wie es geht - als Lehrer oder mit deinen eigenen, vorher aufgenommenen Masterclass Videos.


Praktische Umsetzung

Ist deine Idee gefunden, geht es an die Produktion des Contents oder die Vorbereitung deines Unterrichts - je nachdem, ob es dich eher zum direkten Anweisen oder dem Verkauf deines Wissens in Videoform zieht. Dass du hier nicht sparen solltest und ein hochwertiges Produkt wichtig für deinen Erfolg ist, versteht sich dabei von selbst.


Wie du Andere als Coach unterstützen und deine Talente ideal vermitteln kannst, lässt sich übrigens recht leicht erlernen. In Video Tutorials, Blogs, Masterclasses oder privaten Coachings kannst du genau das erlernen, womit du später selbst Geld verdienen wirst. Spare hier keinesfalls am falschen Ende! Du magst den besten Sinn für Fashion unter allen Influencern haben, aber andere Leute zu beraten und weiterzubilden muss trotzdem gelernt sein!


Als letztes geht es an die konkrete Vermarktung, also wie du aus deinen Coaching-Skills oder Masterclass Material bares Geld machst. Hierfür stehen eine Vielzahl von Plattformen bereit, auf denen du deine Dienste anbieten oder hochladen kannst. Leider wird hier oft eine entsprechende Qualifikation benötigt, d.h. du kannst dich nur als Social Media Berater eintragen lassen, wenn du etwa ein Marketing-Studium abgeschlossen hast.


Masterclasses hingegen werden nicht überall angenommen und häufig mit der Begründung abgelehnt, dass bereits ein Kurs zu einem ähnlichen Thema vorhanden sei. Achte außerdem schon bei der Auswahl der Plattform auf das Entlohnungsmodell: Durch verworrene Verträge und undurchsichtige Abrechnungsmodelle wird dein tatsächlicher Verdienst schnell bis ins Bodenlose gedrückt - 10 % der Einnahmen sind hier oft schon Luxus!


Eine flexiblere Methode ist hingegen die Vermarktung über deine eigene App. Hier ist dein Material zentral verfügbar und deine Fans können einzelne Kurse, Sessions mit dir oder größere Gesamtpakete und Abonnements erwerben. Wir bei Nynie haben uns dieses Konzept zum Geschäftsmodell gemacht und bieten eine faire Aufteilung der Gewinne, kein Vorab-Risiko für dich und eine hochwertige Beratung, die dir auf deinem Weg zur Content Monetarisierung hilft.


Da wir alles aus einer Hand bieten und kein finanzielles Investment von deiner Seite nötig ist, eignet sich unser Angebot besonders gut für deinen Start in die Coaching-Welt. Auch, wenn du schon andere Wege gefunden hast, deinen Content und Reichweite zu monetarisieren, kann die eigene App ein neues und wertvolles Standbein sein. Hier findest du mehr Informationen für deinen Start www.nynie.com


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